Meldungen

Die 6. Expertentagung der DGFG mit dem Schwerpunktthema Gewebeprozessierung findet am 4. November statt. Die Tagung ist Teil des "19th International Congress of the European Association of Tissue Banks" in Berlin. Durch die Einbindung der Expertentagung in die EATB-Konferenz bietet sich die Teilnahme auch an der Gesamtkonferenz an. Nähere Informationen finden Sie icon hier.

Gewebearten

Die Gewebespende ist ein Bereich der Transplantationsmedizin, der in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Bereits heute werden in Deutschland mehr Gewebe transplantiert als Organe. Klinisch relevant ist aus heutiger Sicht vor allem die Transplantation von Augenhornhäuten, Herzklappen, Blutgefäßen, Knochen und Haut.

Amnion

Das Amnion ist Teil der Fruchtblase, die den Embryo im Mutterleib umhüllt und schützt. Die Wand der Fruchtblase besteht aus drei Schichten, die Eihaut genannt werden. Das Amnion ist die dünne, gefäßlose innerste Eihaut.

Augenhornhaut

Die Augenhornhaut ist das Fenster, durch das wir schauen. Jede Veränderung ihrer Transparenz führt zu einer Verschlechterung des Sehvermögens. Sind einmal Eintrübungen vorhanden, bilden sie sich nicht mehr zurück. 

 

Blutgefäße

Als Blutgefäß bezeichnet man Arterien und Venen. Alle Blutgefäße zusammengenommen bilden den Blutkreislauf. Blutgefäße transportieren das mit Sauerstoff gesättigte Blut (in den Arterien) zu den Organen und das sauerstoffarme Blut (in den Venen) zurück zum Herzen. 

Haut

Die Haut grenzt den Organismus gegen seine Umwelt ab und bietet Schutz vor Kälte, Infektionen, Strahlen und Austrocknung. Grundsätzlich ist die Haut dazu in der Lage, sich bei Verletzungen selbst zu regenerieren. Beschädigte Bereiche werden durch neues Gewebe ersetzt.

 

Herzklappen

Drei Milliarden Mal schlägt ein Herz während seines Lebens und bewegt dabei etwa 250 Millionen Liter Blut durch den Körper. Das Herz ist die zentrale Pumpe des Kreislaufs. Zusammen mit den Blutgefäßen bildet das Herz das Herz-Kreislauf-System. 

Knochen

Durch die wachsende Zahl von traumatologischen und orthopädischen Eingriffen am Skelettsystem ist zunehmend der Einsatz von Knochentransplantaten erforderlich. Bei einer autologen Transplantation wird körpereigenes Knochenmaterial verpflanzt.