Meldungen

Die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation sucht ab dem 1. April an den Standorten Rostock UND Neubrandenburg je eine/n Koordinator/in im Bereich Gewebespende (Dipl. Biologin/Biologe/Medizinische/r Präparator/in). Weitere Informationen zu den Stellenausschreibungen finden Sie hier.

Herzklappenbanken

In Herzklappenbanken werden aus Dominoherzen und aus Herzen, die nicht zur Organspende geeignet waren, Herzklappentransplantate (Homografts) hergestellt. Dominoherzen sind explantierte Herzen von Patienten, die auf Grund einer Herzerkrankung transplantiert wurden und die schriftlich eingewilligt haben, dass ihr erkranktes Herz für die Gewinnung von Homografts benutzt werden darf. Neben Herzklappen werden in diesen Gewebebanken häufig auch Blutgefäßtransplantate prozessiert.

Herzklappentransplantate unterliegen wie alle Gewebtransplantate dem Arzneimittelgesetz. Herzklappenbanken müssen daher über eine Herstellungserlaubnis und eine behördliche Zulassung verfügen, wenn sie Transplantate prozessieren und an Transplantationszentren weitergeben. Derzeit verfügen nur wenige Banken in Deutschland über eine solche Zulassung: In Deutschland gibt es nur wenige Herzklappenbanken. Sie sind überwiegend Universitätskliniken angegliedert und dienen dazu, den Bedarf an Homografts innerhalb des eigenen Klinikums zu decken. Die DGFG in Hannover stellt hier eine Ausnahme dar. Zusammen mit der Herzklappenbank Hannover (Gewebebank Nord) der Herzklappenbank am UKSH Kiel und der Bank in Bad Oeynhausen wird die Allokation im Verbundsystems der DGFG umgesetzt. Die DGFG hat sich eine bundesweite Versorgung von Patienten mit Herzklappentransplantaten zum Ziel gesetzt.