Meldungen

Mehr als 40 Gäste und Referenten nahmen am Expertentreffen zum Thema "Organ- und Gewebespende - Angehörigenbetreuung und Öffentliche Arbeit" am 21. Oktober in Hannover teil. Im Mittelpunkt stand der Austausch mit Selbsthilfegruppen, Krankenkassen, der DSO sowie der BZgA über den aktuellen Stand der Öffentlichkeitsarbeit und die Praxis der Angehörigenbetreuung.

Gewebespende

Bis ein Gewebetransplantat einem Patienten verpflanzt wird, sind manchmal Stunden, Tage, Wochen oder gar Monate vergangen. Dies ist möglich, da Gewebe durch Aufbereitung, Verarbeitung und Konservierung - durch die so genannte Prozessierung - für einen bestimmten Zeitraum gelagert werden können. Diese Zeit wird genutzt um eine weitestgehende Sicherheit, in Bezug auf die Übertragung von Erkrankungen durch eine Transplantation, zu erreichen. Eine Gewebespende besteht aus vielen wichtigen Einzelschritten, die nach einem präzise definierten Ablaufschema erfolgen. Nur so können jederzeit Sicherheit, Datenschutz und Rechtmäßigkeit der Spende garantiert werden.

Eine Gewebespende läuft von der Spendermeldung bis zur Transplantation nach folgenden Schritten ab:

  • Todesfeststellung
  • Eruierung des Willens des Verstorbenen
  • Spendermeldung
  • Gewebeentnahme
  • Würdevolle Versorgung des Verstorbenen für die Beerdigung
  • Konservierung der Spenden
  • Gewebevermittlung an eine Gewebebank
  • Auf Wunsch eine Rückmeldung mit Dank an die Angehörigen des Spenders